N. oculomotorius
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Deutsch
Augenmuskelnerv
Abkürzung
3n

Der III. Hirnnerv führt motorische und parasympathische (somato- und viszeromotorische) Fasern für äußere und innere Augenmuskeln. Die beiden Ursprungskerne liegen im Mittelhirn (in Höhe der oberen Zweihügel): Ncl. (motorius) n. oculomotorii und Ncl. accessorius nervi oculomotorii (Edinger-Westphal). Der Nerv verläßt das Gehirn am Vorderrand der Brücke in der Fossa interpeduncularis und zieht an der seitlichen Wand des Sinus cavernosus zur Fissura orbitalis superior, durch welche er in die Augenhöhle gelangt. Hier teilt er sich in seine beiden Hauptäste: a) der obere Ast, R. superior, beinhaltet nur motorische Fasern für die Versorgung des M. levator palpebrae superioris und M. rectus superior . b) der untere Ast, R. inferior, beinhaltet motorische und parasympathische Fasern. Sein motorischer Anteil versorgt den M. rectus medialis, M. rectus inferior und M. obliquus inferior. Der parasympathische Anteil des Augenmuskelnerv zieht als Radix oculomotoria und zum Ganglion ciliare, wo die Fasern vom prä- auf das postganglionäre Neuron umgeschaltet werden (während die sensiblen und sympathischen fasern das Ganglion durchlaufen). Aus dem Ggl. ciliare gehen etwa 10 – 15 Nerven, Nn. ciliares breves ab, die dann als gemischte Nerven zum Augapfel ziehen. Ein Ausfall des N. oculomotorius führt zur Stellung des Auges nach lateral unten, das Lid hängt herunter (Ptose) und die Pupille ist geweitet (Mydriasis). Ein wichtiger Reflex des N. ophtalmicus ist der Pupillenreflex (Miosis beider Pupillen bei Belichtung) Syn.: Augenbewegungsnerv

Frontaler (coronaler) Schnittbildatlas

Horizontaler Schnittbildatlas

Hirn-Atlas


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