S. calcarinus (cs), deutsch: Kalkarinafurche
tief einschneidende Hirnfurche zwischen Cuneus und Gyrus lingualis. siehe Area striata.
Syn.: Fissura calcarina, Fissura occipitalis transversa (Henle).
S. centralis (ce), deutsch: Zentralfurche
Furche zwischen Stirn- und Scheitellappen. Sie beginnt oben ziemlich in der Mitte der Mantelkante (Incisura pallii) und verläuft schräg nach vorn und unten bis knapp vor den S. lateralis.
Syn.: Rolando-Furche,
S. cinguli (cgs), deutsch: Gürtelfurche
periphere Begrenzung des Gyrus cinguli und seiner Fortsetzung um das Balkenknie (subfrontaler Abschnitt). Die Fortführung nach hinten erfolgt durch den S. subparietalis, die Fissura parietooccipitalis und S. collateralis.
S. circularis insulae (cir), deutsch: zirkuläre Inselfurche
siehe Insula
S. collateralis (cos), deutsch: Kollateralfurche
Furche zwischen T4 (Gyrus fusiformis , Gyrus occipitotemporalis) und T5 (Gyrus parahippocampalis).
S. corporis callosi (cal), deutsch: Balkenfurche
Furche zwischen dem Balken (corpus callosum) und Gyrus cinguli
S. frontalis inferior (ifs), deutsch: untere Stirnfurche
Furche zwischen F2 und F3.
S. frontalis superior (sfs), deutsch: obere Stirnfurche
Furche zwischen F1 und F2.
S. frontomarginalis (fms), deutsch: Frontomarginalfurche
tief einschneidende Furche am tiefsten Punkt des Frontalpols an der oberen Grenze der Orbitalfläche.
S. hippocampi (his), deutsch: Hippocampusfurche
Fortsetzung des Sulcus corporis callosi an der Medialseite des Hippocampus. Sie ist meist nur angedeutet, da die gegenüberliegenden Seiten von Hippocampus und Gyrus dentatus miteinander verklebt sind.
Syn.: Ammonshornrinne
S. intraparietalis (ips), deutsch: Scheitelfurche
sagittal gestellte Furche, die den Scheitellappen (hinter dem S. postcentralis) in zwei Scheitelläppchen teilt.
Syn.: Intraparietalfurche
S. lateralis cerebri
Fissura cerebri lateralis
S. occipitotemporalis (lot), deutsch: seitliche Occipitotemporalfurche
T3 und T4 (Gyrus fusiformis , Gyrus occipitotemporalis).
S. olfactorius (olf), deutsch: Riechfurche
Furche zwischen Gyrus rectus und Gyrus orbitalis medialis. An ihr liegt der Tr. (Pedunculus) olfactorius.
S. orbitalis (ors), deutsch: Augenhöhlenfurche(n)
Furchen, die die Gyri orbitales begrenzen.
(sulci orbitales)
S. parieto-occipitalis (pos), deutsch: Scheitel-Hinterhauptsfurche
Grenzfurche zwischen Parietal- und Okzipitallappen auf der Medialseite der Hemisphären.
S. postcentralis (poc), deutsch: Postzentralfurche
hintere Grenzfurche des Gyrus postcentralis.
S. praecentralis (pcs), deutsch: Präzentralfurche
vordere Grenzfurche des Gyrus ptaecentralis.
S. subparietalis (sbp), deutsch: S. subparietalis
siehe Sulcus cinguli
S. temporalis inferior (its), deutsch: untere Schläfenfurche
Furche zwischen T2 und T3.
S. temporalis superior (sts), deutsch: obere Schläfenfurche
Furche zwischen T1 und T2.
Septum linguae (LgS), deutsch: medianes Zungenseptum
median gelegene, derbe fibröse Platte, die die Muskelsubstanz der Zunge in zwei symmetrische Seitenhälften teilt.
Septum nasi (NSp), deutsch: Nasenscheidewand
(lat. septum = Scheidewand).
Die etwa 2 mm dicke knöcherne Nasenscheidewand wird von der Lamina perpendicularis des Siebbeins und vom Pflugscharbein (Vomer) gebildet. Hinzu kommt der Nasenknorpel (Cartilago septi nasi).
Septum pellucidum (Spt), deutsch: durchscheinende Scheidewand
Nervenzellfreie, gliöse Trennwand zwischen den Vorderhörnern beider Seitenventrikel.
Sinus cavernosus (cav), deutsch: kavernöser Blutleiter
äußerst wichtiger Blutleiter zu beiden Seiten des Türkensattels. Er nimmt die V. ophthalmica superior und den Sinus sphenoparietalis auf. In ihm liegen die A. carotis interna mit dem umgebenden sympathischen Plexus und die Hirnnerven CNn III, IV, VI, V1)
Sinus ethmoidalis, deutsch: Siebbeinzellen
siehe Cellulae ethmoidales
Sinus frontalis (FrS), deutsch: Stirnhöhle
Die Stirnhöhle grenzt nach unten an die Orbita, nach oben an die vordere Schädelgrube und dehnt sich gewöhnlich über die Nasenwurzel auf die Schuppe des Os frontale aus Sie ist durch ein asymmetrisches Septum (Septum sinuum frontalium) zweigeteilt. Sie steht im Hiatus semilunaris mit dem mittleren Nasengang in Verbindung. Ihre Innervation erfogt durch den N. ethmoidalis ant. aus dem N. nasociliaris.
Sinus maxillaris (MxS), deutsch: Kieferhöhle
Die Kieferhöhle ist die größte der Nebenhöhlen und füllt den ganzen Oberkieferkörper aus. Sie grenzt nach oben an die Orbita, nach unten an die Oberkieferzähne, nach medial an die Nasenhöhle und nach dorsal an die Fossa pterygopalatina. Von den Zahnwurzeln ist sie gewöhnlich durch eine dünne Knochenplatte getrennt, kann sichjedoch bis zu den Wurzeln ausdehnen. In der unteren Wand liegt der Plexus dentalis superior, in der oberen der N. infraorbitalis. Die hintere Wand bildet das Tuber maxillae, an dem die Rr. alveolares superiores posteriores des N. maxillaris an die Innenseite gelangen und unter der Sinusschleimhaut weiterverlaufen. Die Kieferhöhle öffnet sich in den mittleren Nasengang im Hiatus semilunaris. Die arterielle Versorgung erfolgt über die A. infraorbitalis, A. alveolaris superior posterior , A. nasalis posterior (alles Abgänge der A. maxillaris). Die sensible + sekretorische Innervation erfolgt durch den Plexus dentalis superior aus den Rr. alveolares superiores anteriores, Rr. alveolares sup. post., Rr. nasales post. inf.
Sinus paranasales, deutsch: Nasennebenhöhlen
mit Schleimhaut überzogene, pneumatisierte Hohlräume, die von der Nase aus in den benachbarten Knochen ausgestülpt werden. Die Verbindung mit ihrem Mutterboden wird durch Eingänge in die Nasenhöhle aufrechterhalten. Die paarig angelegten Nebenhöhlen kommunizieren nur mit ihrer eigenen Nasenhälfte. Auf jeder Seite werden vier verschiedene Nebenhöhlen unterschieden: Kieferhöhle (Sinus maxillaris), Keilbeinhöhle (Sinus sphenoidalis), Stirnhöhle (Sinus frontalis) und die Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales). Alle Sinus sind wie die Nasenhöhle von einem respiratorischen Epithel mit Flimmerbesatz ausgekleidet.
Einige Nebenhöhlen münden in den oberen, die meisten jedoch in den mittleren Nasengang ein.
Sinus petrosus inferior (ipe), deutsch: unterer Felsenbeinblutleiter
intrakranieller Blutleiter
Sinus petrosus superior (spe), deutsch: oberer Felsenbeinblutleiter
intrakranieller Blutleiter
Sinus rectus (ss), deutsch: gerader Blutleiter
er liegt an der Stelle, wo das Hirnzelt (Tentorium cerebelli) und die große Hirnsichel (Falx cerebri) aneinanderstoßen. Er nimmt (neben dem Sinus sagittalis inferior ) das venöse Blut aus dem Inneren des Gehirns (über die V. cerebri magna) auf und leitet es zum Confluens sinuum.
Sinus sagittalis inferior (iss), deutsch: unterer sagittaler Blutleiter
intrakranieller Blutleiter an der Unterseite der großen Hirnsichel (Falx cerebri).
Sinus sagittalis superior (sss), deutsch: oberer sagittaler Blutleiter
intrakranieller Blutleiter im Sulcus longitudinalis enlang der Konvexität der großen Hirnsichel (Falx cerebri).
Sinus sigmoideus (sig), deutsch: s-förmiger Blutleiter
Fortsetzung des Sinus transversus zur V. jugularis interna.
Sinus sphenoidalis (Sph), deutsch: Keilbeinhöhle
Die Keilbeinhöhle liegt im Körper des Os sphenoidale und ist meist durch eine exzentrisch gelegene Scheidewand von der Gegenseite getrennt. Die obere Wand der Keilbeinhöhle bildet die Fossa hypophysialis, an ihrer Seitenwand verläuft der N. maxillaris. Bei Schädelbasisbrüchen ist die Keilbeinhöhle relativ häufig betroffen. Ihre Verbindung mit der Nasenhöhle erfolgt über die Apertura zum Recessus sphenoethmoidalis. Die arterielle Versorgung erfolgt über die A. ethmoidalis post. (aus A. ophtalmica) und die A. menigea media. Di eInnervation erfolgt durch den N. ethmoidalis post. aus dem N. nasociliaris und durch die Rr. orbitales aus dem Ganglion pterygopalatinum.
Sinus sphenoparietalis (sph), deutsch: Sinus sphenoparietalis
intrakranieller Blutleiter entlang des Hinterrandes des kleinen Keilbeinflügels.
Sinus transversus (trs), deutsch: querer Blutleiter
intrakranieller Blutleiter twischen Confluens sinuum und Sinus sigmoideus.
Spatium lateropharyngeum, deutsch: Parapharyngealraum
(lat. spatium = Raum).
Der etwa 2,5 cm breite Bindegewebsraum beiderseits neben dem Schlund besteht aus einer oberen Pars cephalica, die von der Schädelbasis bis zum Unterrand der Mandibula reicht, und einer Pars cervicalis, die nach kaudal durch die obere Thoraxapertur in das Mediastinum übergeht. Medial grenzt der Parapharyngealraum an den Pharynx, dorsal an die tiefe Halsfaszie. Die laterale Begrenzung ist nicht einheitlich: während die Pars cephalica seitlich an den M. pterygoideus med., an den Venter posterior des M. digastricus und an die Parotisfaszie stößt, wird die Pars cervicalis von den Halsmuskeln begrenzt. Die Pars cephalica erhält ventral Beziehung zu den Griffelfortsatzmuskeln (Mm. styloglossus, -hyoideus, -pharyngeus), die den Gefäßnervenstrang schräg kreuzen.
Große funktionelle und klinische Bedeutung gewinnt der Parapharyngealraum weil
1. er als Verschiebeschicht und als Polsterung die Nerven-Gefäß-Bahnen auch bei extremer Halsbewegung und Muskelkontraktion dient,
2. in ihm lebenswichtige Leitungsbahnen verlaufen und
3. weil hier die Ausbreitung von Erregern, Tumorzellen, Eiter erleichtert ist. So können eitrige Prozesse aus den Nachbargebilden in diesen Raum durchbrechen und hier zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Ebenso können Zahnwurzelvereiterungen auf dem Wege der Lymphknotenstränge den Parapharyngealraum erreichen.
Die durch Parapharyngealraum hindurchziehenden Strukturen sind: A. carotis communis, V. jugularis interna, Truncus sympathicus, N. vagus sowie im oberen Teil auch N. glossopharyngeus, N. hypoglossus und N. accessorius. Außerdem verlaufen hier kleinere Gefäße, Nerven und Lymphbahnen.
Spatium retropharyngeum, deutsch: Retropharyngealraum
(lat. spatium = Raum).
Faszienloge zwischen der tiefen Faszie und dem Halseingeweide. Sie dient als Verschiebeschicht dem Auf- und Abgleiten der Eingeweide.
Spatium subarachnoidale (SAr), deutsch: Subarachnoidalraum
(lat. spatium = Raum).
Liquorraum zwischen der Arachnoidea und Pia mater.
Spina nasalis anterior
vorn am Unterrand des Septums gelegener, dornartiger Knochenvorsprung der Maxilla für die Befestigung der knorpeligen Scheidewand.
Spina nasalis posterior
hinten am Unterrand des Vomers gelegener Knochenzipfel des Gaumenbeins für die Befestigung des weichen Gaumens.
Stria longitudinalis (ls), deutsch: längs verlaufender Markstreifen
einzelne sagittale Markstreifen auf der oberen Fläche des Balkens. Sie stellen Assoziationsfasern des supracommissuralen Hippocampus dar.
Stria medullaris thalami (sm), deutsch: Markstreifen am Thalamus
vorspringender schmaler Markstreifen längs des Oberrandes des Thalamus. Er verbindet die Area septi mit dem Ncl. habenulae. Medialseitig bildet er den Ansatz für die Anhaftung der Tela choroidea (Lamina tectoria des 3. Ventrikels).
Stria terminalis (st), deutsch: Grenzstreifen
Faserbündel, das im Grenzgebiet zwischen Thalamus und Ncl. caudatus erkennbar ist. Verbindung zwischen dem Bettkern der Stria terminalis und dem Mandelkern (vorwiegend der corticomedialen Zellgruppierung).
Striatum (Str), deutsch: Streifenkörper
"Das Striatum umfaßt Ncl. caudatus (Schwanzkern), Putamen (Schale) und Ncl. accumbens. Diese Teile entwickeln sich aus derselben Anlage und besitzen denselben Aufbau. Während der Fötalentwicklung werden Ncl. caudatus und Putamen (mit Ausnahme des vorderen, breiten "Kopf"-Teils) durch die Bildung der Capsula interna getrennt. Diese Entwicklung ist an den zahlreichen Verbindungsbrücken (auf dem Schnitt als Streifen zu erkennen, daher "Striatum", Streifenkörper) zwischen den Bündeln der Capsula interna gut nachzuvollziehen. Als Ncl. accumbens wird der ventrale Abschnitt des Striatums bezeichnet."
Striatum, deutsch: Streifenkörper
Der Streifenkörper (Striatum), beteht aus Putamen, Ncl. caudatus und Ncl. accumbens. Diese Anteile bilden ursprünglich (während der Entwicklung) eine einzige graue Substanzmasse, die aber später von den Markfasern der inneren Kapsel durchsetzt wird. Die besonders auf Frontalschnitten erkennbare streifige Zeichnung ist die Grundlage für den Namen: Streifenkörper (Striatum).
Striatum ventrale (VSt), deutsch: ventraler Streifenkörper
"Unter den Begriffen: "ventrales Striatum" (Ncl. accumbens) und "ventrales Pallidum" werden die ventralen Abschnitte von Striatum und Globus pallidus bezeichnet. Sie liegen ventral der Ebene der vorderen Kommissur an der Grenze zur basalen Vorderhirnregion (Substantia innominata). Sie sind zytologisch von den dorsal gelegenen Arealen nicht zu unterscheiden, aber funktionell dem limbischen System zugeordnet. Hierher gehört auch das medial von der Substantia nigra gelegene Areal der Area tegmenti ventralis (Teil der limbischen Mittelhirnregion, sog. Area A10)"
Subiculum (S), deutsch: Subiculum
(Lat.: kleine Unterlage),
Teil der Hippocampusformation. Verbindung zwischen Cornu Ammonis und Cx. entorhinalis)
Substantia alba (wm), deutsch: weiße Substanz
Marksubstanz von Gehirn und Rückenmark
Substantia grisea mesencephali (PAG), deutsch: zentrales Höhlengrau des Mittelhirns
Das zentrale Höhlengrau umgibt den Aquaeductus cerebri als gliös erscheinendes Gebiet, das gegenüber der markreichen Umgebung gut abgegrenzt werden kann. Auf Querschnitten erscheint diese Struktur tropfenförmig mit ventralwärts gerichteter Spitze. Das Gebiet zeichnet sich wie periventrikuläre Zonen durch Markfaserarmut und sehr kleine Zellen, die selten zu umschriebenen Ensembles verdichtet sind, aus. Eine Gruppe dicht liegender Zellen befindet sich am Übergang zwischen Mittel- und Rautenhirn: Ncl. tegmenti dorsalis (Gudden), der u.a. den Fc. longitudinalis dorsalis (Schütz’sches Bündel) aufnimmt. Dieses stellt eine wichtige Verbindung zwischen dem Hypothalamus und den viszeralen Hirnstammkernen dar.
Substantia nigra (SN), deutsch: schwarzer Kern
Die Substantia nigra befindet sich zwischen den Hirnschenkel und der Mittelhirnhaube (Tegmentum) und erstreckt sich durch das gesamte Mittelhirn. Sie besteht aus zwei Abschnitten: - Die Pars compacta, SNC, ist der Haube zugewandt und wegen der Beladung der Neurone mit Melaninpigment dunkel gefärbt. Diese Neurone projezieren zum Striatum. - Die Pars reticulata, SNR, liegt ventral. Sie entspricht in ihrem histologischen und chemischen (Eisengehalt) Aufbau dem inneren Pallidumglied. Aus diesem Grund werden das innere Pallidumglied und die SNR als einheitliche Struktur (GPi/SNR-Komplex) betrachtet. Ihre Neurone bilden das Ausgangssystem der Basalganglien.
Substantia nigra, pars compacta (SNC), deutsch: kompakter (melaninhaltiger) Teil der Substantia nigra
siehe Substantia nigra
Substantia nigra, pars reticulata (SNR), deutsch: retikulärer Teil der Substantia nigra
siehe Substantia nigra
Substantia perforata anterior (APS), deutsch: vordere Perforationsstelle
unmittelbar hinter dem Trigonum olfactorium gelegenes, von den Striae olfactoriae medialis und lateralis begrenzes Areal, an der sich eine Vielzahl von Löchern zum Durchtritt von Blutgefäßen findet. Diese Stelle korrespondiert mit der Lage der cholinergen Neurone des Ncl. basalis.
Syn.: Area tubercularis.
Subthalamus, deutsch: Subthalamus
Der Subthalamus wird durch den Globus pallidus und den Ncl. subthalamicus, beides Anteile des Basalganglien-Systems, sowie die Zona incerta, repräsentiert.
Sulcus caroticus
eine gebogene Rinne an der Seitenwand des Türkensattels für die Führung der A. carotis interna.
Sulcus collateralis
trennt den G. lingualis und den G. parahippocampalis vom G. fusiformis
Sulcus infraorbitalis
Einbuchtung an der unteren Orbitawand. Sie setzt sich nach vorn in den Canalis infraorbitalis fort. Er führt den N. infraorbitalis und ist von Periorbita bedeckt.
Sulcus nervi petrosi majoris, deutsch: Sulcus nervi petrosi majoris
Sulcus nervi petrosi majoris und Sulcus nervi petrosi minoris, zwei parallel verlaufende feine Knochenrillen an der Vorderwand der Felsenbeinpyramide für die Knochenführung gleichnamiger Nerven
Sulcus sinus petrosi superioris, deutsch: Sulcus sinus petrosi superioris
länglich verlaufende schmale Furche an der Oberkante des Felsenbeins für den Sinus petrosus superior, wo auch das Tentorium cerebelli angeheftet ist.
Sulcus terminalis, deutsch: Grenzfurche der Zunge
Der V-förmige Sulcus bildet die Grenze zwischen Zungenkörper und Zungenwurzel. Er unterteilt die Zunge ungefähr in zwei vordere Drittel und ein hinteres Drittel. An der rachenwärts gerichteten Spitze des Sulcus terminalis befindet sich eine kleine Vertiefung (Foramen caecum), von der die Anlage der Schilddrüse ausging.
Sutura lambdoidea (lds), deutsch: Lambdanaht
Naht zwischen dem Hinterrand des Scheitelbeins und dem Hinterhauptsbein.
Sutura occipito-mastoidea (ocm), deutsch: Sutura occipito-mastoidea
Naht zwischen Hinterhauptsbein und dem Mastoid.
Sutura spheno-zygomatica (sph), deutsch: Sutura spheno-zygomatica
Naht zwischen Keil- und Jochbein.