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21 Situs cavi cranii

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1. Theorie

Video:

Film: Cranial Meninges, Dural Venous Sinuses and Cerebrospinal Fluid University of Michigan:
Cranial meninges, dural venous sinuses (cavernous sinus) and cerebrospinal fluid are shown in this dissection using a human cadaver.

Film: Scalp and Cranial Contents University of Michigan:
Gross anatomy of the scalp and cranial contents of a human cadaver.

Abb. 21-1:
Legende

Falx cerebri
Corpus callosum
3. Ventrikel
Tentorium cerebelli
Sinus transversus
Kleinhirn
Pons
Med. oblongata
Arcus post. des Atlas
Lig. transversum des Atlas
Septum pellucidum
G. paraterminalis
A. cerebri ant.
N. opticus
Hypophyse
A. basilaris
Sinus frontalis

Tabelle 21-1: Kopfhaut, Cranium und Hüllen des Gehirns
FC anatomische Struktur Spatia Klinischer Hinweis Blutungsquelle
      Cutis (Epidermis + Dermis) Schnittwunden unvollkommene/ vollkommene
Subcutis (Subdermis) unverschieblich Schnittwunden Durchtrennung der Galea
Galea aponeurotica
(flächige Sehne für
die Anteile des M.epicranius)
Schnittwunden aponeurotica
Subaponeurotisches Bindegewebe verschieblich
Kephalhämatom *
Pericranium ("Knochenhaut außen")
Knöcherne Schädeldecke:
äußere Kompakta (Lamina externa)
(=Lamina vitrea) Spongiosa (Diploe)

innere Kompakta (Lamina interna)
Spatium epidurale */ ** Aa. meningeae Epiduralblutung Hirnhautarterien (Aa.meningeae)
Dura mater ("Knochenhaut innen")
äußeres periostales Blatt
inneres meningeales Blatt
Spatium subdurale venöse Sinus akute/chron. Subduralblutung venöse Sinus
Arachnoidea
Spatium subarachnoidale Aa. cerebri Subarachnoidalblutung extrazerebrale Arterien (Aa. cerebri)
Pia mater
Gehirn
Legende

* pathologisch; Bluterguß an der Konvexität des Neugeborenenschädels zw. Knochen und Periost, meist streng auf einen Knochen begrenzt

** Im Bereich des RM besteht ein physiologischer Epiduralraum (enthält Plexus venosus vertebralis int.)

Das Gehirn wird erst nach Rücksprache mit dem Kursleiter aus der Schädelkapsel entnommen.
Meningen
Sinus durae matris
Cranialnerven
Prinzipien der arteriellen Versorgung des Gehirn (einschließlich der Anastomosen).


Klinik: Krönlein'sches Linienschema:
Vertikale Mitte des Jochbogens; verticaler Hinterrand Mastoid √ě Schnittpunkt A,B = vorderer, hinterer Ast der A. meningea media.

Es sei hier an die VL: "Neuroanatomie der kraniellen Kernspin- und Röntgen-Tomographie" erinnert, in der Sie Querschnittbilder des Schädels und des Gehirns erklärt bekommen bzw. selbst erarbeiten.

2. Eröffnung der Schädeldecke

Bei Sektionen geschieht die Eröffnung der Schädelhöhle wie folgt:

Mit einem Knorpelmesser wird beidseits zunächst ein senkrechter Schnitt vom Ansatz der Ohrmuschel bis zum Prc. mastoideus durchgeführt. Dann erfolgt ein Horizontalschnitt von dort aus über die Protuberantia occipitalis ext. zur Gegenseite. Die Kopfschwarte wird nach vorn über das Gesicht gezogen. (Hierfür werden die Ursprünge der Mm. temporales gelöst). Nach dieser Vorbereitung läßt sich der Schädel horizontal über dem Ohrmuschelansatz ringsum so aufsägen, daß die Dura nicht verletzt wird. Die abnehmbare Kalotte wird als Calvaria bezeichnet.

In der Regel erfolgte bereits vor dem Kurs eine mittsagittale Trennung des Schädels. Es ist daher notwendig, sich anhand des "alten" Präparats noch einmal die Verhältnisse des Situs cavi cranii klarzumachen und nun besonders seine Beziehungen zu den (präparierten) Nachbarstrukturen zu studieren.

Nach Trennung der beiden Schädelhälften studieren Sie zunächst das Sagittalbild von Kopf und Hals.

Es sei hier an die VL: "Neuroanatomie der kraniellen Kernspin- und Röntgen-Tomographie" erinnert, in der Sie Querschnittbilder des Schädels und des Gehirns erklärt bekommen bzw. selbst erarbeiten.

Erst nach Rücksprache mit dem Kursleiter oder Assistenten und deren Anleitung wird das Gehirn aus der Schädelkapsel entnommen. Dabei wird die Falx cerebri, sowie der vordere Teil des Tentorium cerebelli an seinem Ansatz durchtrennt.

Beachten Sie, daß diese Hirnhälfte für den Kursteil "Neuroanatomie" benötigt wird!

  1. Studieren Sie nun die periostale Fläche der Dura mater und den Verlauf der A. meningea media.
  2. Eröffnung des Sinus sagittalis sup., Benennung der Sinus durae matris.
  3. Systematische Darstellung der Cranialnerven. Studium ihres Verlaufs.
  4. Wiederholung der Prinzipien der arteriellen Versorgung des Gehirn (einschließlich der Anastomosen).

3. Präparation des Gehirns

Beachten Sie Hierzu die Videos zur Präparation des Gehirns

4. Hirnschnitte

Video:

Film: Cranial Meninges, Dural Venous Sinuses and Cerebrospinal Fluid University of Michigan:
Cranial meninges, dural venous sinuses (cavernous sinus) and cerebrospinal fluid are shown in this dissection using a human cadaver.

Film: Scalp and Cranial Contents University of Michigan:
Gross anatomy of the scalp and cranial contents of a human cadaver.

Hinweis:

Weitere vorbereitende Materialien finden Sie unter: Funktionelle Neuroanatomie - 03